Mit einer Delegation von zehn Unternehmen aus Brandenburg und Berlin reiste die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) vom 09.-15. Mai nach Mumbai und Bengaluru, um neue Geschäftsmöglichkeiten auf dem indischen Markt auszuloten. Auf dem Programm standen Fachgespräche, Unternehmensbesuche und zahlreiche Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bereits zu Beginn der Reise erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Besonderheiten des indischen Marktes – von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen über kulturelle Unterschiede bis hin zu praktischen Tipps für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen.

Im Mittelpunkt der Reise standen die direkten Kontakte zu potenziellen Partnern. Auf zwei Netzwerktreffen und in zahlreichen B2B-Gesprächen präsentierten die Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen und diskutierten konkrete Ansätze für eine Zusammenarbeit. Besonders deutlich wurde dabei das große Interesse indischer Unternehmen an deutschen Technologien, Lösungen und Innovationen. Weitere Höhepunkte waren der Besuch des Indian Institute of Technology Bombay, einer der renommiertesten Hochschulen des Landes, sowie Unternehmensbesuche im Technologie- und Innovationszentrum Bengaluru, das als „Silicon Valley Indiens“ gilt.

Das Fazit der Delegation fällt positiv aus: Indien bietet enorme Chancen für internationale Kooperationen und entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Partner für deutsche Unternehmen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass erfolgreiche Geschäftsbeziehungen Zeit, Ausdauer und persönliche Kontakte erfordern.

Für die teilnehmenden Unternehmen beginnt nun die wichtige Phase der Nachbereitung – Kontakte vertiefen, Gespräche fortsetzen und gemeinsame Projekte entwickeln. Die WFBB wird diesen Prozess weiterhin begleiten und Unternehmen beim Aufbau nachhaltiger Geschäftsbeziehungen mit Indien unterstützen.

Brandenburg meets India
WFBB (Wenk), Kontakte vertieft: Im Mai erfolgte eine Unternehmensreise nach Indien. Beim Auftakttreffen in Mumbai informierte WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule über die Beziehungen zwischen Brandenburg und Indien.