Der Standort Brandenburg hat im neuen „Zukunfts-Atlas 2025“ unter allen ostdeutschen Bundesländern am besten abgeschnitten. Nach dem Ranking der Prognos AG, in dem die Wirtschafts- und Sozialentwicklung der 400 Land- und Stadtkreise in Deutschland regelmäßig verglichen wird, hat sich demnach vor allem „das östliche Brandenburg stark verbessert“. Von Brandenburgs Landkreisen und kreisfreien Städten sieht das Ranking für sechs Kreise ausgeglichene Zukunftschancen, für drei – Oder-Spree, Dahme-Spreewald und Potsdam – sogar leicht erhöhte Zukunftschancen. In weiten Teilen Ostdeutschlands sieht die Landkarte deutlich schlechter aus. Prognos-Direktor Dr. Ulrich Arndt spricht von der „Chanceninsel Brandenburg“.
Beim BIP-Wachstum gehören drei Brandenburger Kreise zu den Top-10 deutschlandweit: LK Oder-Spree, LK Uckermark, LK Spree-Neiße. Bei der Beschäftigungsentwicklung ist der LK Oder-Spree auf Platz 1 deutschlandweit (+18,7%). Beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind 5 Kreise in den Top 15 deutschlandweit: LK Uckermark (Rang 3), LK Märkisch-Oderland (Rang 4), LK Prignitz (Rang 7), LK Barnim (Rang 12), LK Oberspreewald-Lausitz (Rang 14). Investitionen in die Zukunft: Brandenburg ist eines von nur 3 Bundesländern, in denen die Investitionsquote der Industrie im Vergleich gestiegen ist. Im Detail zeigt sich: In 6 Landkreisen investiert die Industrie überdurchschnittlich viel (im Schnitt 16,7% der Bruttowertschöpfung).
Wirtschaftsminister Daniel Keller und WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt freuen sich über das gute Abschneiden Brandenburgs. „Das ist ein starkes Signal für den Standort Brandenburg“, sagte Minister Keller. „Wir werden diesen Schwung für die weitere Entwicklung der Wirtschaft im Land nutzen“, betonte er weiter.
„Brandenburg setzt konsequent auf Wachstumsfelder wie Moderne Mobilität, Energiewende oder Digitale Transformation. Das macht Brandenburg zu einem Qualitätsstandort. Diese Stärken werden wir nutzen, um Brandenburg im internationalen Standortwettbewerb zu positionieren. Die gute Bewertung im Prognos-Zukunftsatlas hilft uns dabei“, sagte WFBB-Geschäftsführer Dr. Kammradt.
Zum Prognos-Zukunftsatlas 2025.
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