Japan und Brandenburg verbinden seit vielen Jahren wirtschaftliche Beziehungen und einige japanische Unternehmen haben bereits Niederlassungen in Brandenburg. Um diese Unternehmen bei ihrem Engagement in Brandenburg zu unterstützen und weitere Investitionen ins Land zu holen, reiste Wirtschaftsministerin Martina Klement gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg und Germany Trade and Invest vergangene Woche nach Japan. Neben dem Werben für Investitionen am Standort Brandenburg stand zudem ein Besuch der japanischen Partnerregion Brandenburgs in Saitama auf dem Programm.

Die Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, Martina Klement, hat eine positive Bilanz ihrer Japanreise gezogen. „Alle von uns besuchten japanischen Mutterhäuser mit einem Sitz in Brandenburg haben sich klar zum Standort Brandenburg bekannt – und teilweise auch zusätzliche Investitionen in Aussicht gestellt. Ein Unternehmen sieht Brandenburg sogar als Ausgangspunkt für internationales Wachstum. Nach unseren Gesprächen in Tokio und Osaka bin ich optimistisch, dass sich das auch in konkreten Projekten niederschlagen wird“, betonte sie zum Abschluss der von der Germany Trade and Invest (GTAI) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) organisierten Reise nach Japan.  

Auf dem Programm standen – neben dem deutsch-Japanischen Business-Summit mit Bundeskanzler Friedrich Merz – Besuche bei japanischen Unternehmen, die bereits in Brandenburg einen Unternehmenssitz haben und solchen, die sich für Brandenburg als Standort interessieren. Daneben fanden in Tokio und Osaka jeweils Veranstaltungen zur Werbung von Investoren für den Standort Brandenburg statt. Die Netzwerkveranstaltungen waren sehr gut besucht und ermöglichten es, Kontakte zu knüpfen, Partnerschaften zu vertiefen und die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Brandenburg aufzuzeigen. Hieraus ergeben sich wertvolle Anknüpfungspunkte, um den unternehmerischen Austausch mit Vertretern der japanischen Industrie und neue gemeinsame Projekte voranzutreiben.

Wirtschaftsministerin Klement betont: „Mit ihren Investitionen sind Unternehmen aus Japan seit vielen Jahren fest in Brandenburg verwurzelt. Sie haben zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft und internationalen Ausrichtung unseres Wirtschaftsstandorts. Und das soll auch in Zukunft so bleiben – und genau deshalb sind wir nach Japan gereist, um für weitere Investitionen zu werben und den Unternehmen unsere Unterstützung zu signalisieren.“

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt, erklärt: „Japan ist für Brandenburg ein TOP-Investorenmarkt. Zehn japanische Unternehmen haben sich bereits angesiedelt, darunter namhafte Firmen wie Takeda, Yamaichi oder Daiwa House. Die Besuche von Ministerin und Wirtschaftsförderung in den Firmenzentralen sind sehr gut angekommen und haben Gespräche auf höchster Ebene ermöglicht. Solche ‚Mutterhausgespräche‘ sind ein wichtiges Instrument für Brandenburg, denn in den internationalen Firmenzentralen werden die Entscheidungen über künftige Erweiterungsinvestitionen in den Brandenburger Niederlassungen gefällt. Darüber hinaus haben wir neue Kontakte zu japanischen Unternehmen aufgebaut. Wir betrachten Japan auch in Zukunft als ein wesentliches Quellland für neue Investitionen in Brandenburg.“

Durchgeführt wurde die Reise im Rahmen des GTAI-Programms zur Internationalisierung der Regionen im Strukturwandel (ISW).

Herausgegeben von
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa (MWEKE)