Brandenburger Unternehmen reisen nach China
Peking und Shanghai stehen im Fokus der WFBB-Delegation
Am Sonntag startet eine Brandenburger Wirtschaftsdelegation mit Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer an der Spitze in die Volksrepublik China. An der Reise nach Peking und Shanghai nehmen Vertreterinnen und Vertreter von 16 Unternehmen, der Technischen Hochschule Wildau sowie weiterer Institutionen teil. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) organisiert das Programm. Ziel der Reise ist es, Marktchancen für Brandenburger Produkte und Dienstleistungen auszuloten, neue Geschäftspartner und Zulieferer zu gewinnen sowie sich über Zukunftstrends wie Robotik, Künstliche Intelligenz und Elektromobilität auszutauschen.
„Brandenburg und die Volksrepublik China sind bereits heute wichtige Wirtschaftspartner. Unsere Unternehmen profitieren voneinander: Die Dynamik des chinesischen Marktes und die Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen eröffnen uns neue Chancen, während Brandenburg mit seiner industriellen Kompetenz und seiner Lage im Herzen Europas attraktive Perspektiven bietet. Mit unserer Reise nach China wollen wir bestehende Brücken festigen und neue bauen - damit aus Begegnungen konkrete Geschäfte und aus wirtschaftlichen Beziehungen gemeinsame Erfolge werden. Eine gute Brücke verbindet nicht nur zwei Seiten, sondern eröffnet beiden neue Wege,“ erklärte Staatssekretär Fischer im Vorfeld der Reise.
„Die chinesische Wirtschaft gehört zu den innovativsten und dynamischsten der Welt. Das stellt deutsche und europäische Unternehmen vor Herausforderungen, eröffnet aber zugleich wichtige Lern- und Kooperationsmöglichkeiten. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es entscheidend, technologische Entwicklungen und Markttrends vor Ort kennenzulernen. Im Mittelpunkt unserer Reise stehen deshalb Themen wie Robotik und Künstliche Intelligenz, die für viele Branchen von großer Bedeutung sind, auch für die, aus denen die teilnehmenden Unternehmen kommen – darunter Energietechnik, Logistik, Maschinenbau, IT, Chemie und Life Sciences“, sagte WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule vor Reisebeginn.
Für die Reise haben sich 16 Unternehmen und die Technische Hochschule Wildau angemeldet. Direkt im Anschluss organisiert die Hochschule in der Stadt Taicang bei Shanghai eine Deutsch-Chinesische KI-Konferenz. Mehrere Delegationsteilnehmer werden auch an dieser zweitägigen Veranstaltung teilnehmen, ebenso Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer und Vertreter der WFBB.
Die Förderung von Exporten und internationalen Geschäftsbeziehungen ist eines der zentralen Ziele der Reise. Brandenburgs Handel mit China ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2025 belegte die Volksrepublik Rang 16 unter den wichtigsten Exportmärkten Brandenburgs, bei den Importen lag China auf Platz zwei. Gleichzeitig hat sich das Land zu einem führenden Innovationsstandort entwickelt. Insbesondere in den Bereichen Erneuerbare Energien, Künstliche Intelligenz, Elektromobilität, autonomes Fahren und Biotechnologie entstehen leistungsfähige Innovationsökosysteme, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und staatliche Akteure eng miteinander vernetzen.
Auch als Investitionsstandort spielt Brandenburg für chinesische Unternehmen eine wichtige Rolle. Mit 18 Investitionsprojekten gehört China zu den wichtigsten ausländischen Investoren im Land.
Kontakt
WFBB, Fotograf: Andreas Schöttke