China bleibt ein Markt, den Brandenburger Unternehmen im Blick behalten: Die Informationsveranstaltung „China im Wandel“ der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) und der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung (DCW) e.V. am 27. August erzeugte großes Interesse. Mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen und Institutionen informierten sich über Chinas technologische Entwicklung, aktuelle Geschäftschancen und die Perspektiven der Zusammenarbeit.

Die Informationsveranstaltung bot fundierte Einblicke und viel Raum für eine offene Debatte. Prof. Dr. Markus Taube (Universität Duisburg-Essen) erläuterte die strategischen Schwerpunkte des 15. Fünf-Jahres-Plans (2026–2030) und deren Bedeutung für deutsche Unternehmen. Prof. Dr.-Ing. Jörg Reiff-Stephan (TH Wildau) zeigte anhand von Beispielen aus Unternehmen und Hochschulen Potenziale der Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz auf. Einen praxisnahen Einblick gab Antje Vargas, Geschäftsführerin der GeoClimaDesign AG aus Fürstenwalde, die über ihre Erfahrungen auf dem chinesischen Markt berichtete.

Auch die für den 1.-6. November geplante Unternehmensreise nach Peking und Shanghai trifft auf große Resonanz: 17 Unternehmen und Institutionen mit fast 30 Delegationsteilnehmern werden an der Reise teilnehmen. Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, steht an der Spitze der Delegation. Im Mittelpunkt stehen Unternehmensbesuche, Netzwerkveranstaltungen, B2B-Kooperationsbörsen und individuelle Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern. Die Delegation wird zudem die China International Import Expo (CIIE) in Shanghai besuchen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an der Sino-German Conference on Integration of Industry and Education in the AI Era am 7. und 8. November in Taicang teilzunehmen. Die Stadt nahe Shanghai ist Produktions- sowie Forschungs- und Entwicklungsstandort für mehr als 560 deutsche Unternehmen.