Corona-Virus: Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) hilft

Kontakt- und Anlaufstelle für Unternehmen in der WFBB

Die WFBB unterstützt die Brandenburger Wirtschaft bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dies reicht von der Beratung zu Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes bis zur Beratung bei betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie beispielsweise akuten Mitarbeiterbedarfen, unterbrochenen Lieferketten oder akuten technologischen Anforderungen für Prozessumstellungen. Die WFBB übernimmt hier die Rolle als Kontakt- und Anlaufstelle für die Brandenburger Wirtschaft.

Der direkte Weg zur WFBB? Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr unter:

Tel. 0331 - 730 61-222

Informationen des Landes Brandenburg rund um das Thema Corona

Einen umfassenden Überblick zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bietet die Website des Landes Brandenburg corona.brandenburg.de. Hier finden Sie auch Kontaktadressen, Telefonnummern und weitere nützliche Hinweise im Zusammenhang mit Corona zu Gesundheitsämtern, Öffentlichem Personennahverkehr, Schulen etc. Hier gibt es auch einen Überblick, welche Regeln für Grenzpendler aus Polen bei der Einreise nach Brandenburg gelten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie unterstützt mit einem Hilfsprogramm mittelständische Unternehmen und Startups der gewerblichen Wirtschaft (KMU), die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Das Finanzierungsvolumen bewegt sich zwischen 100.000 Euro und maximal 750.000 Euro und wird in Form von Nachrangdarlehen bzw. Nachrangdarlehen mit Wandeloption eingebracht. Die Mittel dienen der Mitfinanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln. Die Mittel stehen Unternehmen zur Verfügung, die bis zum 31.12.2019 noch nicht in finanziellen Schwierigkeiten waren und nunmehr nachweislich einen Corona-bedingten Finanzierungbedarf haben. Die konkreten Programminformationen sind abrufbar auf der Website der Investitionsbank des Landes Bandenburg unter Corona Mezzanine Brandenburg.

Das Ministerium für Finanzen und Europa gibt einen Überblick zu Steuerstundungen und weiteren Themen.

Auf der Website des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Integration und Verbraucherschutz finden Sie alles zur Eindämmungsverordnung.

Informationen anderer Institutionen zum Thema Corona

Der Bund unterstützt Unternehmen mit verschiedenen Programmen.

Über die Überbrückungshilfe III können Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche) unterstützt werden.

Auch gemeinnützige und kirchliche Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen können Fixkostenzuschüsse erhalten. Bedingung ist, dass zwischen November 2020 und Juni 2021 Corona-bedingte Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnet wurden. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten zusätzlich zur regulären Förderung einen Eigenkapitalzuschuss.

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten auch über die Neustarthilfe.
Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

November- und Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.
Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019.
Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte. Seit 27. Februar 2021 können Anträge auch über mehr als 2 Millionen Euro gestellt werden, wenn die Umsatzgrenze (75 Prozent des Umsatzes) über 2 Millionen Euro liegt und entsprechende Nachweise gemäß der gewählten Beihilferegelung geliefert werden können.

Die Antragsfrist für Erstanträge lief am 30. April 2021 aus. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Hinweis: Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.

MEHR ERFAHREN: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) bietet umfangreiche Hinweise und Tipps für Unternehmen im Zusammenhang mit Corona.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat ein spezielles Info- und Servicepaket zusammengestellt.

Auch auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie fachspezifische Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat ein eigenes Aktionsprogramm aufgelegt.

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